Meine P2P-Strategie: ETFs als Basis, P2P als Beimischung
Kurz und ehrlich: Meine Basis sind breit gestreute ETFs. P2P ist für mich eine renditestarke Beimischung für zusätzliche Cashflows – nicht der Kern des Vermögens.
Grundprinzipien
- ETFs als Fundament meines Vermögens (weltweite Aktien-ETFs)
- P2P als Beimischung für regelmäßige Zinszahlungen
- Fokus auf Diversifikation und Liquidität je nach Plattform
Allokation
- Maximal 20% P2P-Anteil am gesamten Portfolio
- Pro Plattform maximal 5% des Gesamtportfolios
- Innerhalb der Plattformen breite Streuung und Auto-Invest Nutzung
Plattformauswahl (aktueller Stand)
- Go & Grow (ehemals Bondora): Einfache Handhabung, hohe Liquidität, moderate Rendite (perfekt für Cash-Reserve/Cash-Management). Erfahrungsbericht: Go & Grow
- Mintos: Großer Marktplatz, attraktive Renditen, höhere Komplexität. Erfahrungsbericht: Mintos
- Swaper: Kurze Laufzeiten, hohe Renditen, Fokus auf Buyback. Erfahrungsbericht: Swaper
- Peerberry: Solide Ergänzung mit Rückkaufgarantie. Erfahrungsbericht: Peerberry
Risikomanagement
- Nur Geld investieren, dessen Ausfall ich verkraften kann
- Plattformrisiko im Blick behalten (News/Transparenz/Reports)
- Rebalancing 1–2x pro Jahr: P2P-Anteil prüfen und ggf. anpassen
- Keine Konzentration auf einzelne Kreditgeber/Länder
Reinvestition & Cashflows
- Zinsen werden automatisch reinvestiert (Auto-Invest), bis die Zielallokation erreicht ist
- Überschüssige Cashflows nutze ich für ETF-Sparpläne (langfristiger Vermögensaufbau)
Fazit
P2P ist für mich ein ergänzender Cashflow-Baustein. Mit max. 20% P2P und max. 5% je Plattform bleibt das Klumpenrisiko gering, während ETFs den Kern meines Vermögens bilden.
Konkrete Zahlen zu meinen laufenden Zinsen findest du auf der Seite P2P-Einnahmen. Wie sich diese Cashflows gemeinsam mit meinen Dividenden im Verhältnis zu unserer Hausfinanzierung entwickeln, zeige ich im Projekt Schuldenfrei. Für Grundlagen und Plattform-Auswahl lohnt sich außerdem ein Blick in P2P-Kredite: Grundlagen und den P2P-Plattformen Vergleich.
